Der Weg ist das Ziel! So heißt es doch immer. Stimmt ja auch meistens. Unser ganz großes Hauptziel für diesen Mai steht jedenfalls fest: Das weltberühmte Guggenheim-Museum in Bilbao!
Der Weg dorthin? Sagen wir mal so: Eine Reise voller Überraschungen.
Die Budget-Frage: Verschieben oder durchziehen?
Zugegeben, die aktuellen Spritpreise haben uns anfangs ein wenig ins Grübeln gebracht. Sollen wir das Ziel lieber verschieben? Wer uns kennt, weiß: Wir sind ohnehin relativ sparsam unterwegs. Wir stehen meistens frei, kochen selbst im Van und drehen jeden Euro lieber dreimal um, bevor er ausgegeben wird.
Doch Routen-Kapitän Ingo war nicht aufzuhalten und bestimmte die Tour:
„Wir fahren Richtung Freiburg und von dort aus durch die Schweiz bis Genf!“
Der geniale Hintergedanke: Von unserer Toskana-Tour im März haben wir ohnehin noch die Schweizer Vignette an der Scheibe. Die muss man schließlich ausnutzen!
Nach der Arbeit an diesem Freitag hieß es also: Start frei für unsere Kätter! Unser Kastenwagen rollte los – und mit an Bord natürlich die treueste Rückbank-Besatzung der Welt: Angus und seine Plüsch-Freunde Fiona, Bärbel und Wuff. Von dort hinten haben die vier einfach den besten Überblick.
Das Schweizer Funkloch und ein Farbrausch am Himmel
Kaum überquert man die Schweizer Grenze, grüßt auch schon das altbekannte Endgegner-Problem: das digitale Nirwana. Jedes Mal bricht das Internet weg (ernsthaft, liebe Mobilfunkanbieter, gibt es dafür im Jahr 2026 immer noch keine Lösung?!). Also steuerten wir im Offline-Modus Richtung Genf – mit klarem Kurs Richtung Westen.
Als Entschädigung für das fehlende Netz zog die Natur draußen aber alle Register. Vorbei an den Vogesen hatte sich zwar eine fette Wolkendecke über den Himmel gewölbt, aber die Sonne stach immer wieder wild dazwischen. Das grandiose Ergebnis? Einige der knalligsten Regenbögen, die wir je gesehen haben!
Teamwork im Cockpit:
Während Ingo hochkonzentriert am Steuer saß, bediente ich die Technik-Zentrale:
- Das iPad fest auf dem Schoß für die Navigation.
- Die DJI Osmo Pocket 4 allzeit schussbereit für knackige Video-Clips.
- Das iPhone im Anschlag für die Social-Media-Updates.
Wir wollen euch schließlich mit auf die Reise nehmen – und das in bester Qualität! Drückt uns die Daumen, dass die Technik auf dem restlichen Trip mitspielt.
Endlich wieder EU (und wieder Netz!)
Nachdem wir erst Lausanne und dann Genf passiert hatten, hieß es schließlich: Grenze voraus und zurück in die EU – und damit auch zurück ins Internet! Aber es war spät geworden.
Die Suche nach einem Nachtlager führte uns in das französische Örtchen Éloise. An einer Mehrzweckhalle fanden wir über park4night ein ruhiges Plätzchen für die Nacht. Nach einem schnellen, gemütlichen Vesper im Van hieß es dann um kurz nach halb zwei nachts nur noch: Lichter aus. Völlig platt, aber glücklich, sind wir direkt zum Einkuscheln übergegangen.
Endlich waren wir in Frankreich angekommen! Der Grundstein für das Abenteuer Bilbao ist gelegt.
Wie geht es weiter?
Im nächsten Beitrag erfahrt ihr, wie Kätter sich auf den französischen Landstraßen schlägt und ob wir dem Guggenheim-Museum schon ein Stück nähergekommen sind!
Jetzt seid ihr dran: Seid ihr die Strecke nach Spanien auch schon mal gefahren? Habt ihr Geheimtipps für gemütliche Stellplätze in Frankreich? Schreibt es mir unbedingt in die Kommentare!


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