Im Erwin Hymer Museum in Bad Waldsee!

Hallo ihr Reise-Verrückten und Camping-Enthusiasten!

Wer von uns hat nicht schon mal davon geträumt, einfach den Anker zu lichten und dem Alltag „Tschüss!“ zu sagen? Einsteigen, Zündschlüssel drehen und ab ins Abenteuer! Genau dieses Gefühl, diese pure Sehnsucht nach Freiheit auf vier Rädern, wird im Erwin Hymer Museum in Bad Waldsee zelebriert. Und glaubt mir, dieses Museum ist nicht nur ein Parkplatz für alte Blechkisten; es ist ein Tempel der Reiseträume!


Die Geburtsstunde des Caravanings: Eine Vision von Fridel Edelmann

Die Entstehung des ersten deutschen Wohnwagens ist eng mit der Weitsicht und der Initiative einer Frau verbunden: Fridel Edelmann, einer Landschaftsmalerin. Ihr Verlobter, der Peitschenfabrikant Arist Dethleffs, war berufsbedingt häufig auf Reisen. Unzufrieden mit der ständigen räumlichen Trennung entwickelte Fridel 1931 eine wegweisende Idee.

Sie schlug eine mobile Lösung vor, die es ihr erlauben würde, ihren Partner zu begleiten und gleichzeitig ihrer künstlerischen Arbeit nachzugehen. „So etwas Ähnliches wie ein Zigeuner-Wagen, in dem wir zusammen fahren und ich auch malen könnte, das wäre das Richtige für uns“, schrieb sie. Diese Anregung war nicht nur Ausdruck ihrer Liebe, sondern eine zukunftsorientierte Vision, die Arist Dethleffs sofort begeisterte.

Fridel Edelmann lieferte damit den entscheidenden Impuls für die Konstruktion des „WOHNAUTO“. Dieses Hochzeitsgeschenk von Arist an Fridel war somit das Ergebnis ihrer Inspiration und markiert die Geburtsstunde des Caravanings in Deutschland. Fridel Edelmanns praktische Anforderung und kreative Denkweise revolutionierte das Reisen und Wohnen nachhaltig.


Vom Bauwagen zum Luxus-Liner: Eine Zeitreise mit Schmunzelgarantie

Seien wir ehrlich: Wenn man an die ersten Wohnwagen denkt, kommen einem vielleicht Bilder von knallbunten, eher… funktionalen Modellen in den Sinn. Aber genau das ist das Schöne! Hier könnt ihr hautnah miterleben, wie sich das mobile Zuhause vom bescheidenen Anhänger zum heutigen, oft luxuriösen, Hightech-Wohnmobil entwickelt hat.

Die Sammlung ist einfach fantastisch und steckt voller liebevoller Details. Man spaziert durch die Jahrzehnte und denkt sich ständig: „Moment, hat meine Oma nicht so einen Vorhang gehabt?“ oder „Mit diesem winzigen Klo soll man durch Europa reisen? Respekt!


Kleiner Tipp: Die informativen Führungen sind ein absolutes Muss! Die Guides erzählen nicht nur Jahreszahlen, sondern würzen die Geschichte mit Anekdoten, die selbst den größten Camping-Muffel zum Schmunzeln bringen. Ihr werdet Dinge über die Evolution des Kühlschranks im Wohnmobil lernen, die ihr nie für möglich gehalten hättet – und plötzlich total faszinierend findet!


Camper-Nachwuchs an Bord: Action statt Langeweile!

Auch an die Kinder wurde gedacht: Wenn die Erwachsenen mal wieder in nostalgischen Erinnerungen schwelgen, können sich die Kleinen beim Lasso werfen wie echte Cowboys fühlen oder kopfüber ins Bällebad abtauchen oder die Rutsche unsicher machen. Damit auch die Köpfe rauchen, warten knifflige Rätsel und spannende Entdeckungen – und wer weiß, vielleicht findet man in einem der Zelte das perfekte Versteck für ein lustiges Erinnerungsfoto. Das Erwin Hymer Museum sorgt so dafür, dass wirklich alle glücklich werden, denn schließlich muss die nächste Generation von Abenteurern früh genug mit dem Camper-Virus infiziert werden!


Mehr als nur Motoren: Kulinarik und Kurioses

Nach so viel Historie und Reisefieber knurrt der Magen. Aber keine Sorge, das Erwin Hymer Museum lässt euch nicht im Stich! Im hauseigenen Restaurant könnt ihr euch bei Kaffee, Kuchen oder einem leckeren Mittagessen stärken. Es ist der perfekte Ort, um über das gerade Gesehene zu fachsimpeln und vielleicht schon die nächste Route zu planen. Achtung: akute Reiseplanungswut droht!

Und natürlich darf der obligatorische Stopp am Ende nicht fehlen: der Souvenir-Shop! Hier gibt es nicht nur Postkarten, sondern auch jede Menge kleine und große Mitbringsel und Bücher, die das Camper-Herz höherschlagen lassen. Ob es nun das Modell eines Bully ist oder ein humorvoller Magnet für den eigenen Camper – hier findet jeder ein Andenken an diesem wunderbaren Ort der mobilen Freiheit.


Der Blick in die Zukunft: Das Wohnmobil 2.0 – Smart, Grün, Autark!

Wir haben die glorreiche Vergangenheit bestaunt. Doch wo genau führt uns der Weg hin? Das Museum wagt mit einer spannenden Ausstellung den Blick über den Tellerrand! Unter dem Schlagwort „Wohnmobil 2.0“ präsentiert es faszinierende Skizzen und revolutionäre Ideen zu Themen wie neues Campen, alternative Antriebe und hyper-digitale Vernetzung. Eines wird sofort klar: Die Entwicklung des Wohnens auf vier Rädern ist längst nicht am Ende, sie steht vielmehr vor einem Quantensprung!

Die Mobilität der Zukunft wird noch smarter, nachhaltiger und komfortabler sein. Die Visionen hier zeigen eindrucksvoll, dass die tiefe Liebe zum mobilen Reisen nicht nur bleibt, sondern sich ständig neu erfindet und verbessert. Das Wohnmobil wird mehr denn je zum intelligenten, flexiblen und komplett autarken Zuhause, das uns überall hin begleitet. Dabei steht die Umweltverträglichkeit im Fokus: Wir reisen, aber wir vergessen unseren ökologischen Fußabdruck nicht.

Die Zukunft des Campens ist rosig – und vor allem strahlend grün!

Der Blick in die Zukunft: Das Wohnmobil 2.0 – Smart, Grün, Autark!


Gibt es einen Stellplatz?

Die gute Nachricht ist: Ja, eine kostenlose Übernachtung mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen ist am Erwin Hymer Museum möglich und wird geduldet!

Hier die Details zum Stellplatz direkt am Museum:

  • Ort: Es handelt sich um den großen, asphaltierten Parkplatz direkt am Museum (Adresse: Robert-Bosch-Straße 7).
  • Kosten: Die Übernachtung wird als kostenlos (geduldet) angegeben.
  • Service: Es ist ein reiner Parkplatz ohne offizielle Service-Station (kein Strom, kein Frischwasser, keine Entsorgung).
  • Ruhe: Der Platz wird nachts als sehr ruhig beschrieben.
  • Besonderheit: Die Übernachtung wird in der Regel toleriert, besonders wenn das Museum besucht wird. Toiletten können oft während der Öffnungszeiten des Museums genutzt werden.

Alternative Stellplätze in Bad Waldsee (mit Service)

Wenn du Service-Leistungen (Ver- und Entsorgung, Strom) benötigst, findest du in unmittelbarer Nähe sehr gute, aber kostenpflichtige Alternativen:

  1. Reisemobil-Stellplatz an der Waldsee-Therme:
    • Lage: In der Nähe der Therme und der historischen Altstadt.
    • Kosten: Ungefähr 9,- Euro pro Nacht (zzgl. Kurtaxe und Strom).
    • Ausstattung: Großzügige Parzellen, Ver- und Entsorgung, Stromanschlüsse.
  2. Stellplatz Wolfegg, Kißlegg, Aulendorf:
    • Das nahegelegene Erwin Hymer Center empfiehlt auf seiner Website ebenfalls einige Stellplätze in der Region.

Für einen kostenlosen Zwischenstopp oder eine Übernachtung ohne Service, um das Museum zu besuchen, ist der Parkplatz am Erwin Hymer Museum ideal und wird geduldet. Für längere Aufenthalte oder benötigten Komfort empfiehlt sich der Stellplatz an der Waldsee-Therme.


Fazit Gesamt

Das Erwin Hymer Museum ist ein echtes Highlight. Es ist ein Ort, der mit viel Charme die Faszination für Wohnwagen und Wohnmobile feiert. Egal, ob ihr Hardcore-Camper seid oder einfach nur mal in die Welt der mobilen Freiheit hineinschnuppern wollt – hier werdet ihr inspiriert, unterhalten und bekommt garantiert Fernweh!

Also, worauf wartet ihr noch? Packt die Koffer… oder besser gesagt: Besucht das Museum und lasst euch inspirieren, bevor ihr die Koffer packt!

Habt ihr das Museum schon besucht, oder plant ihr euren nächsten Camping-Trip? Erzählt uns davon gerne in den Kommentaren! 👇


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