Run for your Lives: Metal-Gewitter und CityBerlin
Von Akten zu Äxten: Wenn die Waldbühne bebt und das Knie kapituliert
Der Nachmittag in der City: Nach dem bedrückenden Vormittag im Stasi-Museum brauchten wir dringend einen Tapetenwechsel. Wir ließen uns durch die Berliner City treiben, genossen die Sonne und das quirlige Treiben. Ein leckeres Essen hier, ein kühles Getränk da – Berlin zeigte sich von seiner besten Seite und wir tankten Energie für das, was noch kommen sollte.









Auch das ist Demokratie: Die russische Botschaft und der stille, manchmal auch lautere, Protest aus der Bevölkerung.


Buntes leben an jeder Ecke in der Hauptstadt




Heavy Metal im „Wohnzimmer“ Berlins
Gegen Abend wurde es laut! Metalfan Ingo hatte bereits Monate im Voraus Karten für das Konzert-Highlight des Jahres gesichert: Iron Maiden in der Waldbühne. Die Band feierte auf ihrer „Run For Your Lives“-World Tour 2025 ihr 50-jähriges Jubiläum. Mit einer Setlist, die sich auf die legendären ersten neun Alben konzentrierte, verwandelten Bruce Dickinson und seine Jungs die Arena in einen Hexenkessel. Die Lichtshow und die Energie der Band waren nach fünf Jahrzehnten immer noch absolut gigantisch – ein würdiges Jubiläum für die Könige des Heavy Metal!



Der unfreiwillige Vier-Kilometer-Endspurt
Der Rückweg wurde dann zum ganz eigenen Abenteuer. Wir schafften es zwar mit dem ÖPNV aus der Stadt heraus, aber Dank Schienenersatzverkehr hatten wir um diese Uhrzeit einige Kurven vor Mahlow vorzeitig Endstation. Keine Bahn, kein Bus – nur wir und die märkische Nacht. Die letzten vier Kilometer zum Campingplatz mussten wir zu Fuß zurücklegen.
Und wie war euer härtester Heimweg?
Was für ein Ritt! Die Waldbühne ist und bleibt für uns eine der schönsten Locations der Welt – und wenn dann noch Iron Maiden zum 50-jährigen Jubiläum ein Metal-Gewitter dieser Klasse abliefern, vergisst man glatt alles um sich herum. Zumindest so lange, bis man feststellt, dass die Berliner Verkehrsbetriebe und die eigenen Pläne für den Rückweg nicht ganz synchron laufen.
Vier Kilometer (oder gefühlte zehn für Karins Knie) nachts durch die märkische Heide zu wandern, war definitiv nicht Teil des VIP-Pakets, aber hey – es sind genau diese Geschichten, die man später am Lagerfeuer erzählt. Kätter hat uns am Ende mit ihrem gemütlichen Bett sanft aufgefangen, und trotz der Schmerzen im Knie war es jede Sekunde wert. Seid ihr auch schon mal nach einem Event gestrandet und musstet unfreiwillig Kilometer fressen? Oder wart ihr vielleicht sogar am selben Abend in der Waldbühne und habt Eddie und die Jungs gefeiert?
Haut in die Tasten und erzählt mir von euren verrücktesten Konzert-Erlebnissen oder Tipps für das Überleben nach dem letzten Bus! Ich bin gespannt auf eure Kommentare!


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